SSK17 in Chemnitz

Vielen Dank für all die detailreichen Bewerbungen um den 6. Studentischen Soziologiekongress!
Leider können wir die Organisation des SSK17 nur an eine Orgagruppe weitergeben.

Mit großer Freude können wir euch nun mitteilen, dass wir uns – nach langen Diskussionen der Vor- und Nachteile diverser Konzepte & Standorte – doch noch entscheiden konnten.

Der 6. Studentische Soziologiekongress 2017 wird in Chemnitz stattfinden. *Go Chemnitz*

SSK17_Kongresskarte

Das SSK15-Orgateam gratuliert und wünscht viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei dieser interessanten, abwechslungreichen und spannenden Herausforderung!

 

Evaluation ist nun online

Auch wenn der Kongress nun schon ein Weilchen her ist, freuen wir uns über euer Feedback!

In nur 10 bis 15 Minuten könnt ihr uns sagen, wie ihr den Kongress fandet und den zukünftigen Organisatior*innen helfen, den nächsten SSK noch mehr nach euren Wünschen zu gestalten.

Einfach diesem Link folgen: http://umfragen.soziologiekongress.de/index.php/682428/lang-de-informal

Ausschreibung 6. Studentischer Soziologiekongress

DENKEN ÜBER(-)DENKEN; unter diesem Motto tagte der 5. Studentische Soziologiekongress vom 01. bis zum 04. Oktober 2015 in Tübingen. Wir konnten vielen spannenden Vorträgen beiwohnen und Gelegenheiten nutzen, uns mit Soziologiestudierenden und –interessierten auszutauschen und zu vernetzen. Für uns Organisierende neigt sich diese einmalige Erfahrung nun langsam dem Ende zu.

Tübingen reiht sich als Veranstaltungsort nach den Kongressen in Halle (2007), München (2009), Berlin (2011) und Bamberg (2013) ein. Als eine der wichtigsten abschließenden Aufgaben steht nun die Weitergabe des Projekts „Studentischer Soziologiekongress“ an. Es stellt sich die Frage, wo der nächste Kongress in zwei Jahren stattfinden wird.

Wenn ihr daran interessiert seid, den 6. Studentischen Soziologiekongress 2017 an eurer Uni oder Hochschule auszurichten, dann schickt uns bis zum 31. Dezember 2015 eure Bewerbung an info [at] soziologiekongress [dot] de , in der ihr auf maximal 5 Seiten die folgenden Punkte erläutert:

  • Wenn ihr den nächsten SSK ausrichten wollt, solltet ihr euch als aller erstes folgende Frage stellen: Habt ihr genügend Organisierende? Ihr braucht ein festes Team, das den Kongress langfristig planen kann, und viele weitere Helfende, die euch vor allem an den Kongresstagen unterstützen.
  • Zur Veranstaltung des Kongresses bedarf es einer rechtlichen Person. Es ist nicht ratsam, dass eine Einzelperson die gesamte Verantwortung übernimmt. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, bspw. einen bestehenden Verein zum offiziellen Veranstalter zu machen oder selbst einen Verein zu gründen. Vielleicht seid ihr aber auch in einer verfassten Studierendenschaft organisiert – auch das könnte eine Möglichkeit sein.
  • Welche Räumlichkeiten stehen euch zur Verfügung? Neben den tatsächlichen Veranstaltungsräumen wie Hörsälen und Seminarräumen benötigt ihr Platz für regelmäßige Treffen und Lagermöglichkeiten für Material. Wie sieht es hier mit der Barrierefreiheit aus?
  • Mit welcher Unterstützung könnt ihr rechnen? Dabei kann es sich um allgemeine Beratung genauso handeln wie um nützliche Kontakte oder auch finanzielle Hilfe (siehe unten). Könnt ihr von Seiten eures Instituts Hilfe bekommen? Welche studentischen Gremien könntet ihr ansprechen? Und wie sieht es an eurer Universität mit der Förderung studentischen Engagements allgemein aus?
  • Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie ihr das Projekt finanzieren könnt. Welche Mittel können von Institut, Universität und studentischen Gremien bereitgestellt werden? Und wie könntet ihr sonst noch an Gelder kommen? (Sponsoren, Soli-Veranstaltungen…)
  • Welche Unterbringungsmöglichkeiten gibt es in eurer Stadt für die Kongressbesuchenden? Gibt es Jugendherbergen, Ferienwohnungen oder andere günstige Optionen? Vielleicht könnt ihr sogar besondere Vereinbarungen treffen, um Gruppen unterzubringen?
  • Welche Möglichkeiten stehen euch für die Verpflegung der Besuchenden zur Verfügung? Sind Mensen und Cafeterien eventuell geschlossen (Feiertage, Sonntage…)? Gibt es alternative Verpflegungsmöglichkeiten?
  • Welche Ideen habt ihr für ein Rahmenprogramm, um den Kongress auch außerhalb der fachlichen Veranstaltungen zu einem Erlebnis zu machen? Lasst eurer Kreativität freien Lauf, um bei den Kongressteilnehmenden einen tollen Eindruck von eurer Stadt und Universität zu hinterlassen.
  • Habt ihr schon erste Ideen für ein Kongressthema? Bei uns stand diese Entscheidung erst nach einigen Monaten fest – es ist also kein Problem, wenn ihr euch dahingehend noch nicht entscheiden möchtet.

Wir freuen uns auf eure Zusendungen!

How to feed the beast

Die Konzentration mehrerer hundert hungriger Studierender auf einem mehrtägigen Kongress aufrecht zu erhalten ist keine leichte Aufgabe. Ein knurrender Magen stört nicht nur die eigenen Gedanken, sondern möglicherweise auch andere. Die Lösung scheint recht simpel zu sein: Essen.
Leider hat es bei uns mit einer VoKü nicht geklappt, aber zum Glück gibt es ja auch Backwaren. Da nun aber belaglose Brötchen auf dauer ziemlich langweilig werden, haben wir uns für vegane Aufstriche entschieden – es sollen schließlich alle mitessen können.

Um große Mengen veganen Aufstrichs am Kongress anbieten zu können, benötigten wir Hilfe: Jakob erklärte sich dazu bereit einen Tag in der Küche zu verbringen und zu pürieren was das Zeug hält. Vielen Dank!
Auf vielfachen Wunsch hat Jakob sich breitschlagen lassen und verrät euch die Grundrezepte der drei Aufstriche, mit welchen ihr ab sofort nicht nur eure WGs glücklich machen könnt:

 

Oliven-Aufstrich

  • 1 Glas entsteinte Oliven
  • 70g Sonnenblumenkerne
  • Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Pfeffer, Cumin, TK-Kräuter Mischung, wenig Salz

Das Grundprinzip ist einfach:
* Sonnenblumenkerne in einem Häcksler (Küchenmaschine, Mühle o.ä.) zerkleinern
* Oliven abgießen, abwaschen
* alle Zutaten mischen und mit einem Pürierstab bearbeiten
* gewünschte Konsistenz mit Olivenöl und ggf. Wasser herbeiführen

Tipps zum verfeinern:
Ihr könnt die Sonnenblumenkerne vor dem häckseln anbraten und die Menge sowie den Mahlgrad nach eurem Geschmack angepassen.


 

Tomaten-Aufstrich

  • 1 Glas getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 70g Sonnenblumenkerne
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, TK-Kräuter Mischung (Italienische Kräuter mit Zwiebeln)
  • Zitronensaft

Das Grundprinzip ist einfach:
* Sonnenblumenkerne in einem Häcksler (Küchenmaschine, Mühle o.ä.) zerkleinern
* Tomaten abgießen (Öl aufbewahren)
* alle Zutaten, auch das Öl der Tomaten mischen und mit einem Pürierstab bearbeiten
* gewünschte Konsistenz mit Wasser herbeiführen
* Mit Zitronensaft abschmecken

Tipps zum verfeinern:
Ihr könnt die Sonnenblumenkerne vor dem häckseln anbraten und die Menge sowie den Mahlgrad nach eurem Geschmack angepassen.


 

Sesam-Alsan

  • 250g Alsan (die beste Pflanzenmagarine überhaupt)
  • 100g Sesam
  • 1 Tube Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprika (edelsüß, scharf und geräuchert)

Das Grundprinzip unterscheidet sich von den anderen aufstrichen:
* Sesam in einer Pfanne mit wenig Öl scharf anbraten
* Alsan beifügen und dabei schmelzen
* Tomatenmark beifügen
* mit den Gewürzen Abschmecken
* abkühlen lassen und dabei immer wieder umrühren, damit sich der Sesam nicht absetzt

Geräuchertes Paprikapulver ist eine spanische Spezialität, die nicht immer ganz einfach zu bekommen ist. Aber im Internet gibt es diverse Bestellmöglichkeiten, falls ihr im lokalen Gewürzladen nicht vorhanden sein sollte.


 

Aus statistischen Gründen – und für zukünftige Kongresse – hier noch die Einkaufsliste für ca. 230 hungrige Studierende:

  • 12 Gläser getrockente Tomaten
  • 2kg Sonnenblumenkerne
  • 16 Gläser Oliven
  • 6 Packungen Italienische TK Kräuter
  • 1 Netz Zitronen
  • 1 Netz Knoblauch
  • 1 Flasche Olivenöl
  • 6 Tuben Tomatenmark
  • 14 Packungen Alsan (3.5kg)
  • 1kg Sesam
  • 200g Paprika Gewürz
  • 1 Packung Salz
  • 50g Pfeffer

Bei derartigen Mengen ist die Küchenmaschien jedoch Pflicht, anderenfalls werdet ihr früher oder später Wahnsinnig ;)

Änderungen: Programm und Räume:

ROGRAMM- UND RAUMÄNDERUNGEN SSK15

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG:

HS OSA (im EG Keplerstraße 2)

EMPFANG:

HB 101 (1. Stock des Hegelbaus, Wilhelmstraße 36)

ENTFALLENDE VORTRÄGE FREITAG:

DROGEN NEU GEDACHT

14.30 – 16.15 UHR | HS OSA

Prem Borle: (Re)Thinking Addiction as Practice – Towards an Appreciative Turn in Addiction Neuroscince

ZWISCHEN(-)DISZIPLINEN

16.30 – 18.30 UHR | VG 001

Patrick Kaminski: Die Gene und das soziale. Überlegungen zu einer genetisch informierten soziologischen Theorie

Moritz Rudolph: Die Geburt der wissenssoziologie aus dem Geist des Relativismus. Leo Strauss’ Kritik des “Konspektivismus”

LOGIKEN DER SOZIOLOGIE

16.30 – 18.30 UHR | HB 101

Jonas Gunzelmann: Wie wird sozialwissenschaftliches Denken Vermittelt?

 

ABENDVORTRAG: PROF. DR. ANNE WALDSCHMIDT

19.00 –20.30 UHR | HB 101

Making, doing being?“ Dispositive der Behinderung analysieren im Anschluss an Goffmann, Foucault & Bourdieu


ENTFALLENDE VORTRÄGE SAMSTAG:

DENKEN DENKEN

10.00 –12.30 UHR | HB101

Anne Zellin: Transnationales Wissen und Entscheidungshandeln

SOZIOPOD 12.45 – 13.45 UHR | HS OSA

STATTDESSEN: KAI FREUND | Raumfahrt in Entenhausen | HS OSA

STUDIERENDE DENKEN

14.30 – 16.15 UHR | HB 101

Tim Winzler: Warum so und nicht anders?! – Zur Genese von ökonomischen Grundeinstellungen von Ökonomiestudenten – Ergebnisse einer Pilotstudie

DENKEN ÜBER GEWALT

16.30 – 18.30 UHR | VG 001

Chris Schattka: Organisierte Gewalt. Zum situationsbedingten Paradigma mikrosoziologischer Gewaltforschung

Susanne Weiß: Die Freilegung der diskursiven und soziale Ungleichheit reproduzierenden Denkstrukturen des meritokratischen Leistungsprinzips, im Kontext des staatlichen deutschen Bildungs-systems

Verschoben! Nach Diskursiv überdenken Jakob Hasselmann: Die Grenzen des Rechts. Vom biopolitischen Ausschluss aus der Rechtsordnung


ENTFALLENDE VORTRÄGE SONNTAG:

DISKURSIV ÜBERDENKEN

10.00 – 12.30 UHR | VG 001

Michaela Meißner: Medien-Eliten-Wissen

Isabelle Bosbach: “Hilfe” über(-)denken

NEU: Jakob Hasselmann: Die Grenzen des Rechts. Vom biopolitischen Ausschluss aus der Rechtsordnung

DENKEN KRITISIEREN

10.00 –12.30 UHR | VG 002

Minea Gartzlaff: Soziale und historische Einflüsse auf Wissenschaft bei Otto Neurarth


RAUMÄNDERUNGEN:

ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG: HS OSA (im EG Keplerstraße 2)

EMPFANG: HB 101 (1. Stock des Hegelbaus, Wilhelmstraße 36)

KINDERZIMMER & RUHERAUM: Clubhaus (linker Eingang im EG, Wilhelmstraße 30) | Bitte vorher bei der Information melden

DENKEN MIT GESCHLECHT: VERLEGT!!!  nach HS OSA

Programmheft online

Juhu, endlich ist das Programmheft fertig!

Es sind nur noch 14 Tage bis zum Kongress und ihr, liebe Internetnutzende, könnt euch – ganz exklusiv ;) – bereits vorab überlegen, welchen Vortrag in welchem Panel ihr sehen wollt.

Wir hoffen, dass es euch geht wie uns und ihr euch auch nicht zwischen all den spannenden Vorträgen entscheiden könnt!

 

Viel Freude beim Stöbern!

Anmeldung bleibt geöffnet

Deine Kongressanmeldung ist im Stress der letzten Tage untergegangen? – Kein Problem!

Da noch einige Plätze frei sind und schon die ersten Anfragen bei uns eintrudeln, ob eine Anmeldung zum Kongress noch irgendwie möglich ist, bleibt die Kongressanmeldung noch bis zum 15. August 2015 geöffnet.

Wir freuen uns über zahlreiches erscheinen!

Übernachtungsmöglichkeiten

Aus gegebenem Anlass:

Aufgrund der hohen Nachfrage und auch ein wenig um unterschiedliche Leute miteinander in Verbindung zu bringen gibt es ab sofort die FB-Gruppe “SSK15 Übernachtungsbörse“.
Wir versuchen Leute mit Übernachtungsgesuchen und (insbesondere Tübinger*innen) mit Schlafplatzangeboten zusammenzubringen, so dass alle Teilnehmenden des Kongresses sich zwischendurch auch mal ausruhen können ;)

Außerdem noch der kleine Hinweis:
Die ‘Tübinger Umgebung’, sprich Pfrondorf, Hirschau, Reutlingen, Dußlingen, usw.. ist gar nicht so weit weg vom Veranstaltungsort! Im schlimmsten Fall müsstet ihr 30 Minuten mit dem ÖPNV anreisen – dafür ist es dort oft ein wenig günstiger, als im Tübinger Stadtkern. Spät abends/nachts kommt ihr am Wochenende auch mit Nachtbussen nach Hause.

Zu guter Letzt möchten wir euch auch auf unsere kleine Schlafplatz-Linksammlung aufmerksam machen: http://soziologiekongress.de/uebernachtungsmoeglichkeiten/

Verlängerung des Call for Abstracts

Die Verlängerung unseres Call for Abstracts geht in die 2. Runde.
Bis zum 15. Juni 2015 könnt ihr uns eure Abstracts zukommen lassen.

Hier findet ihr den aktualisierten Call for Abstracts.

Für diejenigen, die sich nicht ganz sicher sind, ob ihr Vortrag zu unserem Thema passt, haben wir (neben der kleinen Zusammenstallung im Call) eine kleine, beispielhafte, unvollständige Sammlung an Themenbereichen zusammengestellt:

  • Was macht Quantifizierung mit Menschen?
  • Nutzung, Umgang und Hinterfragung von Methoden
  • Klassiker aus moderner Perspektive
  • Prekarisierung als neues Phänomen (bspw. mit Implikation eines neuen Blicks auf den Arbeitsmarkt)
  • Neue Formen von Subjektkonstruktionen (bspw. Hirschauer, Butler….)
  • Gelten alte Theorien die noch für neue Phänomene?
  • Vergessene Klassiker – Alte Themen neu aufgelegt. Warum wurden sie vergessen?
  • Relevant-machen alter/vergessener Ansätze
  • ‘Ehrenrettung’ bestimmter Theorien/ Ansätze (Warum ist es gut sie trotzdem noch zu nutzen?)
  • Inter/Transdisziplinarität
  • Was passiert mit Hochschulen? Auswirkungen von Bologna
  • Antigenderismus
  • Aktuelle politische Bewegungen
  • Intersektionalität
  • Migration
  • Stadtsoziologie (bspw. Nutzung öffentlichen Raumes)
  • Neue Ansätze und Konzepte, auch bezüglich der ‘Grundbegriffe’
  • Netzwerkanalyse
  • “Was kann man sonst noch mit dieser Methode herausfinden?”

Methodenpraktischer Workshop zu bibliometrischen Methoden in der Wissens- und Wissenschaftssoziologie

Kleines Update zum Kongressprogramm:

Sandra Lang von der ETH Zürich wird beim Kongress einen Workshop anbieten:

Impact-Faktoren, Datenbanken, Netzwerke – Methodenpraktischer Workshop zu bibliometrischen Methoden in der Wissens- und Wissenschaftssoziologie

Weitere Infos zum Workshop und zur Anmeldung findet ihr hier.

– Entscheidet euch schnell, es gibt (leider) nur 15 Plätze!  –